Wer bin ich?

Willkommen!

Ich heiße Forbi und ich liebe es, barfuß zu gehen!

Barfuß laufen (joggen) und wandern finde ich besonders toll. Ich liebe das Gefühl, wenn nach einer weiteren Strecke über harten, holprigen Untergrund die Fußsohle arbeitet. Zumindest bilde ich mir ein spüren zu können, wie sich die Ledersohle nach so einer Tour verstärkt. Ein irres Gefühl! Inzwischen geht auch Schotter ganz gut und auch im Winter gehe ich die meiste Zeit ohne Schuhe.

Das war aber nicht immer so. Ich mache das erst ungefähr seit 2016 (siehe unten, Meilensteine) und auch „nur“ in meiner Freizeit, d.h. im Büro ziehe ich weiterhin Schuhe an. Dann aber nur Barfußschuhe – meine ganzen alten Schuhe habe ich weggegeben, alles was vorne zu eng war oder einen Absatz hatte.

Schon im Laufstall bekam ich Schuhe an

Ein Leben lang in Schuhen gefangen

Seit meiner Kindheit habe ich Schuhe getragen, tagein, tagaus, von morgens bis abends, draußen, drinnen, überall – Gummistiefel bei Regen, Winterstiefel bei Schnee, Sandalen im Sommer, Turnschuhe beim Sport, Badelatschen im Schwimmbad, Hausschuhe in der Wohnung …nur im Bett hatte ich wohl keine an.

„Behalte warme Füße und einen kühlen Kopf“ lautete damals das elterliche Gesundheitsrezept (heute weiß ich, dass eher anders herum „ein Schuh draus wird“ – *lol*). Und ein guter Schuh „muss auch ein bisschen Absatz haben“. Was für ein Wahnsinn!

Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, ob das Tragen von Schuhen eventuell gesundheitsschädlich sein könnte. Schließlich wurde mir beigebracht, dass man Schuhe tragen muss und um mich herum haben ja auch alle Leute Schuhe getragen. Im Gegenteil, ich mochte als Kind gar nicht barfuß sein. Wenn die anderen Kinder im Sportunterricht barfuß geturnt haben, zog ich lieber Schuhe an.

Späte Erkenntnis

Es hat dann wirklich Jahrzehnte gedauert, bis ich entdeckt habe, wieviel Spaß das Barfußgehen macht. Anfangs nur sporadisch, wie man das halt so macht, im Urlaub oder einfach so im Sommer – ich kann mich z.B. erinnern, dass ich mir 2005 ein paar (Brand-)Blasen erlaufen habe, als ich nach der Arbeit nur wenige hundert Meter über den viel zu heißen Asphalt gelaufen war…
Als ich mit Anfang 40 Probleme mit der Achillessehne bekam (wegen zu weicher Laufschuhe), habe ich festgestellt, wie wohltuend das Gehen ohne Schuhe ist und dass man keine weich federnde Sohle braucht, sondern im Gegenteil einen harten Untergrund mit definiertem Abstoß. Ab da war das Barfußlaufen mehr oder weniger fester Bestandteil meines Alltags.

Der Start meiner „richtigen“ Barfußlauferei beginnt aber wohl mit einer Bierlaune. Und damit beginne ich die Auflistung der für mich wichtigen Ereignisse:

Meilensteine

  • Sept. 2016: das erste Mal „richtig“ – 2km barfuß auf dem Heimweg nach dem Oktoberfest [mehr]
  • Nov. 2016: Schuhe aus beim Joggen – zaghafter Beginn, beim Laufen die Schuhe auszuziehen [mehr]
  • Jan. 2017: Laufen auf Schnee – erstmalig bei der Laufrunde auf geschlossener Schneedecke gelaufen [mehr]
  • Feb. 2017: nie wieder Laufschuhe – seitdem trage ich zum Joggen überhaupt keine Laufschuhe mehr [mehr]
  • Mai 2017: Schotter Hardcore – 12 km Wanderung auf Schotterpiste! Nicht schön, aber geht… [mehr]
  • Juni 2017: eine Woche ohne Schuhe – Urlaub in Kroatien und die erste Woche (fast) durchgehend barfuß [mehr]
  • Juli 2017: B2RUN – mein 13. Firmenlauf, aber der erste auf blanken Sohlen – und der schnellste! [mehr]
  • Okt. 2017: Bergsteigen pur – barfuß auf die Ennskraxn (2410m), Aufstieg über Felsen mit 1400 Höhenmetern [mehr]
  • Jan. 2018: Barfuß in Concert – mein erstes Rockkonzert ganz ohne Schuhe [mehr]
  • Jan./ Feb. 2018: eisige Ausdauer – verschiedene längere Spaziergänge und Laufrunden im Schnee, bei 0°C und weniger. [mehr]

Haftungsausschluss

Einer meiner Lederfüße
Mein Lederfuß

Für Nachahmer kann ich keinerlei Haftung übernehmen!

Ich bin kein Experte für Füße und habe nicht die ultimative Weisheit zu dem Thema – nur zwei Lederfüße! 😉