Schuhe aus beim Joggen

Da ich jetzt schon seit einigen Wochen täglich kleine Barfußspaziergänge gemacht habe, war es an der Zeit, auch mal beim Laufen (Joggen) die Schuhe auszuziehen. Also habe ich angefangen, für den letzten Kilometer, später dann auch 2km die Schuhe auszuziehen.

Da die Füße dann bereits warm gelaufen waren, waren die niedrigen Temperaturen kein Thema. Auch der raue Asphalt und Rollsplit sind kein Problem mehr, da die Fußsohlen durch das regelmäßige Barfußspazieren inzwischen eine lederne Schutzschicht aufgebaut haben.

Schuhe aus beim Laufen - auch im Winter
Schuhe aus beim Laufen – auch im Winter

3 Antworten auf „Schuhe aus beim Joggen“

  1. Hallo Forbi,

    danke für Deine informative und unterhaltsame Interneseite !

    bei mir geht es leider nicht so einfach …
    WQenn ich ein halbe Stunde auf Aspahalt jogge oder 1 1/2 bis 2 Std. auf verschiedenen Untergründen wie z.B. Schotte oder Waldwege spazieren gehe, fangen die Füße gerade an den Ballen und den hinteren Fersen an zu brennen und wehzutun – sie werden also nicht unempfindlicher sonder im Gegenteil immer schmerzempfindlicher und fühlen sich an, als ob man Schwielen oder blasen hätte …. gibt sich das nach einer längeren Periode regelmäßigen Barfusslaufens jeden Tag ??
    Bergwandern und längere Strecken joggen ist auf jeden Fall noch nicht machbar ….
    Außerdem rubbel ich meine Sohlen nach jedem Barfusstrip mit Bimsstein ab – die werden dadurch ruckzug sauber – aber beeinträchtigt / verzögert dies etwa das Bilden einer Lederhaut – Sohle …. ?
    Taugt das gelegentliche Einschmieren mit GEHWOHL Fußsalbe etwsas, oder gibt es bessere Präparate ?

    Danke für ein kurzes Feedback mit Tipps

    LG
    Chris aus Hagen

    Danke für ein kurzes Feedback mit Ratschlägen

  2. Hallo Chris,

    Forbi hat hier zwar noch nicht geantwortet, ich gebe meinen Senf aber mal dazu.

    Das Abrubbeln mit Bims würde ich definitiv nicht tun, denn was weg muss, hat der Boden schon abgerieben.

    Zum Brennen: MEINE Erfahrung ist, dass nach einiger Zeit permanenten Barfußgehens auf (fast) allen Untergründen das Brennen immer weniger wird. Bei dem einen oder anderen spitzen Stein piekst es natürlich, aber man lernt auch anders auf den Boden zu schauen. Joggen ist meines Erachtens nur auf kleinem Split oder Sand/Waldboden sinnvoll. Asphalt hah doch einen recht hohen Reibeffekt, der weitaus merh bewirkt als Bims; ausserdem ist der Aufschlag auf den Boden relativ hart und ichmöchte meinen Gelenken das nicht zumuten.

    Fusscreme ja, vor dem Bett und ohne zu Bimsen.

  3. Hallo Chris,
    sorry, dass ich so lange nicht geantwortet habe, das habe ich wohl übersehen letztes Jahr!
    Leider geht aus Deiner Anfrage nicht ganz hervor, wie lange Du schon barfuß gehst, aber ich vermute, Du bist eher am Anfang?! Dann kann es gut sein, dass eine halbe Stunde schon zu viel ist. Ich habe mit 10-15minütigen Spaziergängen angefangen und das über 2-3 Monate, bis ich beim Joggen nur für die letzten 1-2km die Schuhe ausgezogen hatte. Die Füße brauchen enorm viel Zeit, um sich an die Belastung ohne Schuhe zu gewöhnen. Ich würde sagen, 2-3 Jahre sollte man sich gedulden, bis man alles vollständig barfuß machen kann. Wenn die Sohlen brennen, gönne ihnen eine Pause und zieh Schuhe an. Am Anfang nicht zu schnell zu viel wollen, sonst wird es nicht besser.

    Bimsstein benutze ich meistens nach dem Joggen unter der Dusche, aber eher zur Reinigung der Sohle als um irgendwas zu entfernen. Wenn überhaupt ist das nur an den Rändern nötig, die Sohle reibt sich auch so ab, wie Armin schon geschrieben hat.
    An Lauftagen creme ich abends die Füße mit Urea 10% Fußcreme ein, damit die Haut nicht austrocknet. Manche cremen mehrmals täglich, aber muss jeder selbst rausfinden, wie viel nötig ist, um keine Risse zu bekommen.

    Und zum Thema Asphalt und Gelenke: wenn man richtig läuft, ist barfuß sogar schonender für die Gelenke als mit Schuhen (mit denen man eben gar nicht „richtig“ laufen kann), darüber gab es schon Studien in dern 80er Jahren! Ich mag Asphalt ganz gerne, weil es ein vorhersehbarer, gleichmäßiger Untergrund ist. Aber wie bei allem: die Mischung macht’s. Sand, Asphalt, Rasen, Waldboden, Kieswege… Abwechslung ist gut für die Haut und die Bänder und macht außerdem mehr Spaß! Und immer locker bleiben, nichts erzwingen, soll ja Spaß machen! 😉
    Viele Grüße
    Forbi

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